Tarot & Orakel

Kartenbedeutungen schnell nachschlagen

I-Ging Münz-Orakel

Drei Münzen · sechs Würfe · ein Zeichen

Deine Frage, deine Münzen

Denke an eine offene Frage — keine Ja/Nein-Frage, sondern „Was ist die Natur dieser Situation?"

Dann wirf die Münzen. Sechs Mal, drei Münzen, von unten nach oben: Aus den Würfen wächst dein Hexagramm Linie für Linie. Manche Linien sind „alt" (6 oder 9) — sie wandeln sich und führen zu einem zweiten Zeichen: der Wandlung. Zusätzlich zeigt das Kernzeichen den verborgenen Kern der Situation.

So liest du das Ergebnis: Nach der klassischen Regel (Richard Wilhelm) entscheidet die Anzahl der wandelnden Linien, welche Texte du liest — das Orakel wählt sie automatisch für dich aus.

 

Wie das Münz-Orakel funktioniert

Zahl zählt 3, Wappen zählt 2 — drei Münzen, summiert.

Pro Wurf ergibt die Summe den Linienwert: 6 = altes Yin (wandelt zu Yang), 7 = junges Yang, 8 = junges Yin, 9 = altes Yang (wandelt zu Yin). Alte Linien sind in Bewegung — sie zeigen, wo die Situation kippt.

Das Kernzeichen (Nr. 2, 3, 4 unten + 3, 4, 5 oben) ist die verborgene Mitte der Situation — nicht gefragt, aber oft aufschlusseich.

Die Texte stammen aus Richard Wilhelms Übersetzung des I-Ging („I Ging. Das Buch der Wandlungen", 1924, gemeinfrei) — die Standardübertragung im deutschen Sprachraum.

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